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Tonality produziert im MCS-Verfahren

Keine Frage, Rohstoffgrundlage für die außergewöhnlichen keramischen Fassadenelemente der Tonality GmbH, Weroth, sind die ausgesprochen hochwertigen Westerwälder Tone. Und doch führt erst alles, was nach der Gewinnung des Materials folgt, zu den besonderen produktspezifischen Eigenschaften. Denn die Tonality Fassadenelemente werden in dem einzigartigen MCS-Verfahren hergestellt.

Hinter dem von den Tonality-Keramikspezialisten entwickelten MCS-Verfahren stehen drei wesentlichen Schritte, die sich auch im Namen widerspiegeln: Micro-Compressed-Sindered.

Micro bezieht sich auf die mikrofeine Tonaufbereitung. Dabei wird der ausgesuchte Ton auf eine Korngröße von 64 µm gemahlen, das entspricht 0,064 mm oder der Dicke eines feinen Haares. Aber nicht nur die Tone, sondern auch die eingesetzte Schamotte wird mit einer Sieblinie von 0-0,6mm hochfein gemahlen.

Compressed beschreibt das Vakuum-Extrudierverfahren mit einem Pressdruck von bis zu 30 bar. In Verbindung mit der mikrofeinen Aufbereitung von Ton und Schamotte verlässt besonders hoch komprimiertes Material den formgebenden Extruder.

Sindered verweist auf den Hochtemperaturbrand von cirka 1200° Celsius. Bei diesen Temperaturen sintert das hochkomprimierte Material, indem alle Rohstoffe miteinander verschmelzen.

Weitere aber nicht namensgebende Aspekte des MCS-Verfahrens bei der Herstellung von Tonality Fassadenkeramik sind die Homogen-Trocknung über speziell konzipierte Rollentrockner sowie die traditionelle und digitale Heißglasurtechnik.

Aus diesem nur mit hochwertigen Rohstoffen wie z.B. den Westerwälder Tonen umsetzbaren Herstellungsverfahren ergeben sich eine Vielzahl von produktspezifischen Eigenschaften und Vorteilen. Grundsätzlich ist Tonality Fassadenkeramik rund 30 Prozent leichter als vergleichbare Keramik. Gleichzeitig erfüllen die keramischen Elemente die gleichen bauphysikalischen Anforderungen wie ihre “schwereren” Konkurrenten. Jedoch ergeben sich durch das geringere Gewicht gleich vier entscheidende Vorteile: bei gleicher Menge an Fassadenkeramik reduziert sich der Rohstoffverbrauch und der Transportaufwand um 30 Prozent, an der Fassade selbst ist die statische Last ebenfalls um 30 Prozent geringer und damit kann die Primär-Unterkonstruktion auch entsprechend geringer dimensioniert werden. Dadurch lässt sich sowohl Material als auch Montagezeit einsparen.

Darüber hinaus sind die keramischen Elemente von Tonality säure- und laugenbeständig und somit gegenüber allen üblichen Umwelteinflüssen widerstandsfähig. Dazu zählen nicht nur saurer Regen oder scharfe Reiniger, sondern auch Industrieabluft oder aggressive Abwässer. Zudem ist die Tonality Fassadenkeramik hart im Nehmen und zeigt sich im rauen Alltag äußerst robust sowie kratz- und stoßfest. Aufgrund der hochwertigen Rohstoffe, der Aufbereitung und der Sinterung sind die keramischen Elemente absolut UV-beständig und dauerhaft farbecht. Mehr noch, als eine der wenigen keramischen Elemente für die Fassade bietet Tonality einen integrierten und permanenten Graffitischutz. Konkret heißt das, selbst wenn ein Graffiti mit entsprechenden Reinigungsmitteln einfach entfernt wurde, muss kein neuer Schutz aufgetragen werden. Nicht nur gegenüber Graffitis, sondern auch gegenüber dem üblichen Schmutz und Dreck ist die Tonality Fassadenkeramik bestens gerüstet. Denn aufgrund ihrer hohen Scherbendichte und der daraus resultierenden geringeren Wasseraufnahme reduziert die High-End Keramik die Verschmutzung durch Moos und Algen.

Somit sorgt die aus hochwertigen Westerwälder Tonen und im einzigartigen MCS-Verfahren hergestellte Tonality Fassadenkeramik mit Leichtigkeit für ein langanhaltend robustes, farbintensives und unnachahmliches Erscheinungsbild.

TONALITY GmbH, Weroth, ist ein international tätiger Hersteller von innovativen Keramikfassaden, die neben Aspekten wie Langlebigkeit, Brandschutz und rationeller Verarbeitbarkeit vor allem mit außergewöhnlichen und anspruchsvollen Designoberflächen überzeugen. Basis hierfür sind europaweit hochwertigste Tone, die im Hochtemperaturbrand zu Keramikelementen in TONALITY-Qualität veredelt werden. Sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung erweist sich die vorgehängte hinterlüftete Fassade mit TONALITY Keramik als zuverlässiges System mit hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften. Zudem ermöglichen die eigens für die Keramikelemente entwickelten, nicht sichtbaren Befestigungssysteme außergewöhnliche Gestaltungsideen. TONALITY engagiert sich als Mitglied im deutschen Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden – FVHF, im Österreichischen Fachverband für hinterlüftete Fassaden – ÖFHF sowie im Förderverein Bundesstiftung BAUKULTUR.

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