Pizzaofen für den eigenen Garten: Worauf es ankommt

Wo soll der Ofen stehen? Welche Gerichte möchten Sie damit kochen? Wie viele Personen sollen bekocht werden? Welche Befeuerungsart? Gas oder Holz? Wie soll der Ofen aussehen?

Es gibt zunächst zwei Arten von Ofen. Der Steinbackofen ist wie der Name schon sagt aus Stein gebaut und kann optisch sehr stark an sein Umfeld angepasst werden. Er bietet mit seiner Optik die Gemütlichkeit eines klassischen italienischen Pizzaofen, da er in der Regel als Kuppelofen oder Backhäuschen im klassischen Stil gebaut wird. Vor der Witterung muss er geschützt werden. Ein Steinbackofen hält die Wärme sehr lange und bietet so die Möglichkeit beispielsweise im zweiten Durchgang Brot zu backen. Ein Metallofen besteht aus Stahl und Edelstahl. Das macht ihn witterungsbeständig und flexibel, da er nicht fest eingebaut wird, sondern auf Rollen bewegt werden kann. Es gibt aber auch table-top-Varianten, die ihren Platz in einer Outdoorküche finden und fest montiert werden. Der Metallofen hält die Wärme weniger lange als ein Steinbackofen. Mit direkter Befeuerung kommt er als moderner Kuppelofen daher. Indirekt befeuert verfügt er oft über mehrere Ebenen, sodass gleichzeitig eine Vielzahl von Gerichten oder große Mengen gegart werden können. Er ist langlebig, wartungsarm und leicht zu reinigen.

Wer nun weiß, wie sein Ofen aussehen soll, muss sich für einen Befeuerungsart entscheiden. Klassisch wird Holz zu Befeuerung der Kuppelöfen und Pizzaöfen genutzt. Der Geruch, das Knistern, die Wärme und das Licht machen das Kochen und Backen in einem Holzbackofen einmalig und sorgen für eine tolle Atmosphäre. Doch es kann auch gute Gründe für einen Gasbetrieb geben. Ein Gasofen emittiert wesentlich weniger Schadstoffe in die Luft, er erreicht schneller seine Betriebstemperatur und es gibt Gasbrenner mit Automation, sodass die Konzentration beim Kochen bleibt. Für Gastronomen gibt es auch einem absoluten Highend-Ofen mit Elektrobetrieb: den Izzo Scugnizzo Neapolitana.

Die Themen Reinigung und Pflege sind bei der Auswahl des Ofens natürlich auch nicht zu vernachlässigen. Wichtig zu wissen ist, dass der Schamottstein, der die Basis der original italienischen Öfen von Fontana und Valoriani ist, nicht mit Wasser oder Reinigungsmittel gereinigt werden darf. Davon geht er kaputt. Am besten kehrt man den Stein ab und entfernt so Aschereste. Verkleckerte Speisereste kehrt man ebenfalls raus oder sie verbrennen. Die Steinbacköfen und Kuppelöfen sind ansonsten anspruchslos und es ergibt sich kein Reinigungsbedarf. Bei den Edelstahlöfen ist es leichter, meist sind Seitenwände, Türen und Roste sogar zerlegbar und können gut mit milden Reinigungsmitteln gereinigt werden. Der Schamottstein sollte auch hier nicht mit Wasser der Reinigungsmittel in Kontakt kommen.

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