Tipps für die Außenbeleuchtung im Garten und auf Wegen

Gärten verdienen es, mit gemütlichem, einladendem Licht beleuchtet zu werden. Sie können die Außenbeleuchtung nutzen um eine Atmosphäre zu schaffen. 

Garten dekorativ ausleuchten und Stolperfallen vermeiden

Wer Stolperfallen rund um sein eigenes Haus verhindern möchte, wird wohl immer auf eine Außenbeleuchtung setzen. Sie schafft in der Dunkelheit klare Sicht auf den Wegen zum Eingang, zum Keller und zur Garage. Im Garten verhindert die Außenbeleuchtung das Übersehen von Rabattbegrenzungen oder dem liegengelassenen Gartenschlauch. Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern müssen besonders auf die Sicherheit durch eine genügende Außenbeleuchtung achten, um sich vor teuren Haftungsklagen ihrer Mieter zu schützen. Rund um ein Haus und in Gärten gibt es zahlreiche holprige Stellen, so auf dem Rasen, auf Kieswegen und auf Treppenstufen.

Beleuchtung als Einbruchsschutz

Darüber hinaus schützt eine Außenbeleuchtung in gewisser Weise vor Einbrechern oder Vandalismus. Die modernen Anlagen für die Außenleuchten sind heute standardmäßig mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Wer sich also einem Haus in unlauterer Absicht nähert, schaltet allein durch seine Bewegung das Licht an und wird dadurch gesehen. Bewohner wiederum, die in der Dunkelheit heimkehren, profitieren ebenfalls vom automatischen Anschalten der Außenbeleuchtung. Ein Dauerlicht hingegen, das unnötige Stromkosten verursacht, gibt es mit der modernen Außenbeleuchtung nicht mehr.

  • Es gibt Außenleuchten und komplette Anlagen mit Bewegungsmelder und Zeitschaltung von verschiedenen Anbietern, in verschiedenen Varianten und Größenordnungen, mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen und dementsprechend auch zu höchst verschiedenen Preisen. Zunächst einmal ist es wichtig, sich hierüber einen Überblick zu verschaffen und den eigenen Bedarf zu überdenken. Dieser betrifft unter anderem die Zahl und die Anbringung der benötigten Leuchten.
  • Die Anordnung von Wegeleuchten ist besonders wichtig.
  • Stolperfallen müssen gut ausgeleuchtet und daher im Vorfeld identifiziert werden.
  • Außenleuchten benötigen mindestens die IP-Schutzklasse 44. Damit sind sie vor Staub, Spritzwasser (Regen) und Kurzschlüssen infolge der Berührung mit einem Draht oder Werkzeug geschützt.
  • Die Schaltung der Leuchten ist der nächste Punkt. Bewegungsmelder werden heute bevorzugt, doch alternativ kann auch ein Dämmerungsschalter die Leuchte einschalten, die aber dann die ganze Nacht leuchtet. Die dritte Möglichkeit wäre das Einschalten von Hand entweder über einen Schalter am Tor (Haus) oder über eine Fernbedienung. Diese Varianten lassen sich auch koppeln.
  • Unter Umständen ist für die Außenleuchte an der Hauswand ein vor Regenwasser geschützter Stromanschluss erforderlich. Diese Variante ist jedoch nur bedingt und bestenfalls für nachträglich installierte Zusatzleuchten zu empfehlen, denn ein Dieb würde einfach den Stecker herausziehen. In der Regel installiert man die Anlage so, dass die Stromkabel fest mit dem Hausverteiler verbunden sind.
  • Es gibt Solarleuchten, die tagsüber den internen Akku mit Sonnenlicht aufladen. Hier ist zu prüfen, wie viel Licht sie nachts abgeben.
  • Wegeleuchten können auf unterschiedliche Weise an der Hauswand oder auf Ständern, kleinen Steinen bzw. anderweitig befestigt werden. Sie könnten auch in den Weg eingelassen werden. Diesen Aspekt sollten Besitzer vor der Anschaffung ebenfalls bedenken.
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