Umweltfreundliche Holzauswahl für nachhaltige Gartengestaltung

Umweltfreundliche Holzauswahl für nachhaltige Gartengestaltung

Als nachwachsender Rohstoff hat Holz den Ruf, besonders umweltfreundlich zu sein. Doch nicht jedes Möbelstück für den Garten, das aus diesem Material gefertigt ist, darf sich dieses Prädikat anheften. Vielmehr hängt es von verschiedenen Kriterien ab, ob von einem nachhaltigen Produkt die Rede sein kann. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, worauf dabei zu achten ist.

Die wichtigsten Kriterien für eine umweltfreundliche Holzauswahl

Auch Laien ohne spezielle Vorkenntnisse sind dazu in der Lage, eine umweltfreundliche Holzauswahl zu treffen. Besonders wichtig ist dabei, dass sie sich der verschiedenen Kriterien bewusst sind, die es bei der Auswahl zu beachten gilt. Das setzt natürlich voraus, dass die Hersteller transparent präsentieren, woher das von ihnen verwendete Holz stammt und wie es verarbeitet wurde. Die besonders wichtigen Kriterien möchten wir hier noch einmal aufgreifen:

Lokal verfügbare Holzarten

Besonders wichtig ist es, nicht jede Holzart per se als nachhaltig und umweltfreundlich zu betrachten. Ob diese Zuschreibungen zutreffen, hängt letztlich stark davon ab, woher die Holzart stammt. Terassentische oder Gartenstühle im oberen Preissegment werden gerne aus Teakholz gefertigt, andere aus der Akazie. Hierbei handelt es sich um Holzarten, die in Mitteleuropa nicht heimisch sind. Stattdessen haben sie meist einen langen Transportweg hinter sich und die Bedingungen, unter denen sie gefertigt wurden, sind unklar. Experten raten deshalb dazu, heimischem Holz den Vorzug zu geben, auch wenn es von seiner Wesensart weniger gut für den Einsatz im Außenbereich geeignet sein mag.

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Mit FSC-Zertifizierung

Ein wichtiges Kriterium, das den Verbrauchern bei der Suche nach geeignetem Holz Orientierung bieten kann, ist die FSC-Zertifizierung. Kann ein Möbelstück diese aufweisen, so ist garantiert, dass es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft handelt. Hier werden verschiedene Grundsätze befolgt, die für den dauerhaften Erhalt der Wälder wichtig sind. Namhafte Marken, wie zum Beispiel Carl Hansen, setzen bei ihren dänischem Möbeln ausschließlich auf Holz dieser Herkunft. Insbesondere im Bereich von Tropenholz ist es ein absolutes Muss, dass eine FSC-Zertifizierung vorhanden ist. Dieses Prinzip der dänischen Möbel lässt sich auch auf andere Bereiche ausweiten.

Kein Tropenholz oder gefährdeten Holzarten

Auf der ganzen Welt gibt es gefährdete Holzarten, die nur noch in einem sehr geringen Bestand vorhanden sind. Manche von ihnen wurden bereits rechtlich geschützt, bei anderen ist es entscheidend, dass die Gesellschaft zu einem verantwortungsvollen Umgang findet und sie möglichst nicht mehr verwendet. Auf der Liste der gefährdeten Baumarten befinden sich zum Beispiel die rotkernige Buche, braunkernige Eiche, die Olivesche und die Maserbirke. Umweltorganisationen bieten auf ihren Webseiten eine umfassende Übersicht über die gefährdeten Baumarten an, die bei der Suche nach geeignetem Holz für den Garten Orientierung bieten kann.

Die Langlebigkeit erhöhen

Und noch ein weiterer Aspekt ist entscheidend für den umweltfreundlichen Einsatz von Holz im Gartenbereich: Langlebigkeit. Wer seine Gartenmöbel zum Beispiel mit einer schützenden Lasur behandelt, sorgt dafür, dass sie deutlich länger im Einsatz bleiben können. Dadurch wird erfolgreich verhindert, dass die Möbel schon bald ersetzt werden müssen und der Holzverbrauch weiter ansteigt. Auch dies ist im Sinne der Nachhaltigkeit.

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